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Das Vorkommen der Zirbe

Die Zirbenkiefer lateinisch Pinus cembra, wird auch Arbe, Arve, Zirbe oder Zirkel genannt und gilt als "Königin der Alpen". Das Höhenwachstum variiert je nach Standort, aber im Normalfall wird sie bis zu 25 Meter hoch. Beheimatet ist sie im Hochgebirge der Alpen und auch in den Karpaten. Die Zirbe ist die frosthärteste Baumart und wächst sehr langsam, ausschließlich in Höhenlagen von 1.300 bis 2.900 Metern. Die Bäume können 200 - 400 Jahre, im Extremfall sogar bis zu 1.000 Jahre alt werden. Der älteste Baum Tirols ist eine Zirbe und steht im Ampasser Kessel. Die Zirbe ist die leichteste österreichische Nadelholzart und bezeichnend sind die zahlreichen dunklen Äste. Seit Jahrhunderten findet das Zirbenholz im Möbel- und Innenausbau seine traditionelle Verwendung. Weiter wird es für die Herstellung von Brottöpfen verwendet, da das enthaltene ätherische Öl antibakteriell ist und eine Schimmelbildung verhindert. Im Holz, im Harz und in den Nadeln der Zirbenkiefer ist Pinosylvin in hoher Konzentration, bis zu 0,5%, eingelagert. Das ist einzigartig und bei keiner anderen Baumart zu finden. Pinosylvin verleiht dem Holz, besonders in verarbeiteter Form, den typischen, aromatischen Duft. 

Die Zirbe kommt infolge ihrer Genügsamkeit bezüglich Boden und Klima im oberen Stockwerks Österreichs vor und bildet in den Zentralalpen oftmals die Waldgrenze. In etwa 29.000 ha Wald in Tirol hat die Zirpe ungefähr einen Anteil von über 10% und ist zunehmend. Diese Zunahme der Verbreitung erfolgt zum überwiegenden Teil, ohne Zutun des Menschen. Der Tannenhäher, auch Zirbengratsche genannt, sorgt mit seinen überaus zahlreichen, als winterliche Nahrungsvorräte angelegten Samendepots, für die erfreuliche Verbreitung der Zirbe. Dieser Vogel hortet nämlich viel mehr Zirbennüsse zum Fressen, als er tatsächlich braucht. Darüber hinaus werden in Tirols Wald jährlich etwa 130.000 Jungzirben gepflanzt, die in heimischen Forstbereichen herangezogen werden.

Die Zirbenholz-Nutzung ist nachhaltig

Als Schutzbaum, Nutzbaum und Klimaindikator spielt die Zirbe in Zeiten des Klimawandels eine zunehmend wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit. Der Zirbenholzvorrat im Tiroler Ertragswald hat die Menge von etwa 2,6 Mio. Kubikmeter. Etwa 7.000 Festmeter, das sind 17% des jährlichen Holzzuwaschses von 41.000 Festmeter, wurden im Durchschnitt der letzten Jahre jährlich geerntet. Eine nachhaltige Entnahme des Holzes, bedeutet also in keinster Weise eine Gefährdung der wertvollen Baumart Zirbe. Das bedeutet ganz im Gegenteil, durch mehr und richtige Nutzung dieser Baumart können alte Waldbestände verjüngt werden. Das ist aus schutzfunktionalen Überlegungen wertvoll und wünschenswert. Landesforstdirektor Dr. Hubert Kammerlander Quelle über Nachhaltigkeit: proHolz Tirol/Holzcluster, Innsbruck

Die Kraft der Zirbe 

Die positiven Eigenschaften des Zirbenholzes sind schon seit Jahrhunderten bekannt. Die Zirbe ist ein Geschenk der Natur an die Menschheit. Deshalb verwenden die Menschen das Zirbenholz für Betten, Wandverkleidungen, Möbel, ja ganze Zirbenzimmer werden daraus gefertigt. Der Zirbenduft ist sehr wohlriechend, beruhigt, sorgt für eine bessere Schlafqualität und entlastet den Kreislauf. Durch den hohen Pinosylvingehalt hat es eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen. Niedrigere Herzfrequenz, raschere Regeneration und verminderte Wetterfühligkeit sind die Auswirkungen. Gleichzeitig wirkt der Zirbenduft antibakteriell und mottenabwehrend. Das Zirbenholz schirmt von allen Holzarten am besten Strahlung ab - z.B. Handystrahlung. Die positive Wirkung des Zirbenholzes wurde durch eine Studie des Joanneum Research Institut in Graz, wissenschaftlich bestätigt. Nachgewiesen wurde unter anderem die beruhigende Wirkung auf den Herzschlag.