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Minimalistisch wohnen - der cleane Look in der Wohnung

Vom 28.10.2016 in Einrichtungstipps

So sehr viele Dinge den Alltag bereichern können: Immer mehr Menschen empfinden zu großen Besitz als eine Belastung. Auch auf das Wohnumfeld kann sich der Materialismus auswirken - voll gestellte Räume rauben Konzentration und hinterlassen ein ungutes Gefühl.

Dabei geht es nicht nur darum, in einer einfachen Umgebung ablenkungsfreier arbeiten zu können, auch der Wohlfühlaspekt gewinnt. In einer kleinen Wohnung wird Minimalismus darüber hinaus zur Notwendigkeit, wenn nicht bald das Chaos regieren soll.

Doch worauf sollten Sie achten, wenn Sie einen solch cleanen Look auch in Ihren vier Wänden wünschen?

Von den Schwierigkeiten des Minimalismus

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Zunächst mag es einfach erscheinen: Das Verzichten auf Dinge wird für den Außenstehenden kaum als Problem empfunden. Viele Menschen sind sich durchaus im Klaren darüber, viele Gegenstände zu besitzen, die sie im Alltag ohnehin nicht nutzen. Doch beim reduzieren dieser Güter kommt es darauf an, nicht einfach Gegenstände zu entsorgen - die Auswahl muss sorgfältig erfolgen.

Nicht zu Unrecht wird auch von der "Kunst des Weglassens" gesprochen. Wer bereits einmal die Erfahrung gemacht hat, ein Haushalt zu entrümpeln, wird dem zustimmen. Bevor Sie sich von einem Gegenstand trennen, müssen Sie sich die schwierige Frage stellen, ob Sie dafür tatsächlich in der Zukunft noch eine Verwendung haben. Für viele Menschen ist es einfacher, diese Entscheidung zu vertagen und das Gerümpel einfach wieder an den gewohnten Platz zu stellen.

Wenn Sie Überflüssiges entsorgen wollen, sollten Sie nach einer einfachen Regel vorgehen: Alles, was Sie im letzten Jahr nicht benötigt haben, sollte aus Ihrer Wohnung verbannt werden. Mitbringsel aus dem Urlaub, alte Zeitungen und Zeitschriften oder Andenken an die Exfreundin haben in einer minimalistischen Wohnung nichts mehr verloren.

Dasselbe gilt für Deko: Eine minimalistische Wohnung bezieht ihre Schönheit aus der Funktionalität - weshalb sie auf das nachträgliche Aufhübschen mit Windlichtern und Co. nicht angewiesen ist. Haben Sie auch den Mut, eine Kommode nicht gleich wieder mit Deko-Artikeln voll zu stellen und auch einmal eine helle Wand freizulassen. Was auf einige Betrachter möglicherweise ein gleichermaßen kahles wie kühles Ambiente ausstrahlt, wirkt auf die Anhänger des Minimalismus beruhigend und hat zudem den Vorteil, dass der Raum sich optisch vergrößert.

Zudem ergeben sich ganz praktische Vorteile: Bei Deko-Artikeln handelt es sich nicht selten um Staubfänger, die das Sauberhalten nur unnötig erschweren.

Wände weiß streichen

Wenn Sie das Inventar der Wohnung bereits stark reduziert haben, geht es an das Streichen. Auch wenn weiß den zweifelhaften Ruf genießt, Kälte auszustrahlen, ist diese neutrale Farbe für eine minimalistische Wohnung das Mittel der Wahl. Denn weiße Räume wirken nicht nur freundlich und hell, sondern auch größer. Insbesondere ein funktionell gestalteter Raum profitiert von diesem optischen Effekt. Zudem vereinfacht es die Einrichtung, denn eine weiße Wand lässt sich mit jeder anderen Farbe kombinieren. Ein helles Laminat oder ein ebenfalls heller einfarbiger Teppich fügen sich perfekt in diese Umgebung ein.

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Weiße Wände erzeugen tolle Lichtstimmung

Für die Beleuchtung sind schlichte Deckenleuchten genauso geeignet wie Pendelleuchten im klassischen Design. Auch Standleuchten sorgen für eine interessante Lichtstimmung - durch die weißen Wände und hellen Böden wird das Licht stark reflektiert.

Klare Formen: Puristische und helle Möbel

Schwieriger ist die Auswahl der richtigen Möbel. Für einen minimalistischen Wohnstil ist es keinesfalls notwendig, dass sich wenige Möbel in den Räumlichkeiten befinden. Wichtiger ist, dass der optische Stil des Mobiliars durch klare Linien und einfache Form geprägt ist. Zudem sollten Sie eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlen. Am ehesten gelingt dies durch schlanke, filigrane Beine oder Armlehnen. Beliebt sind heute insbesondere Sofa-Garnituren im XXL-Look. Die Bequemlichkeit mag unbestritten sein; doch abgesehen vom großen Platzbedarf nehmen diese Kingsize-Möbel auch optisch zu viel Raum ein. Ein graues Sofa oder beige Sitzbezüge schaffen einen angenehmen Kontrast zu weißen Wänden. Auch die Kombination von hellem Holz und einigen hell lackierten Applikationen wirkt auf den Besucher beruhigend schlicht. Zudem entspricht dieser Stil dem aktuellen Zeitgeist, weshalb Sie diese Möbel derzeit besonders einfach bekommen.

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Betten ohne Kopfteil

Etwas anders sieht es bei den Betten aus: Derzeit sind ausladende Polster-Bettköpfe stark im Kommen. Wählen Sie hier weiche, minimalistische Formen und Betten mit klaren Linien. Ein Eindruck der Leichtigkeit wird auch durch offene Regale erzeugt, sofern sie nicht mit Dingen randvoll gestellt sind - was auch für Schuhregale gilt. Im Umkehrschluss dürfte auch klar sein, was in einer minimalistisch eingerichteten Wohnung in keinem Fall anzutreffen sein sollte: Biedermeier, Rokoko-Stil und verschnörkelte Sessel haben dort nichts zu suchen.

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Erlaubt sind hingegen ausdrücklich flauschige Wolldecken. Denn bei aller Schlichtheit und Ordnung soll auf Gemütlichkeit nicht gänzlich verzichtet werden.

Zarte Pflanzen sind erlaubt

Bedeutet dies nun, dass auf jeden Blickfang verzichtet werden muss? Richtig eingesetzt hat Dekoration auch in der minimalistischen Wohnung noch ihren Platz. Ein Poster mit geometrischen Motiven kann den cleanen Eindruck sogar noch verstärken. Auch Tapeten mit geometrischen Mustern Kunden einen Kontrast zu den weißen Wänden bieten, der den gewünschten Eindruck des Raumes sogar noch unterstützt. Selbst filigrane Kerzenständer haben ihren Platz in der minimalistischen Wohnung, sofern alle Deko-Elemente sparsam eingesetzt werden und eine gemeinsame Designsprache verfolgen. Wenn Ihnen die Räume zu kahl wirken, lässt sich das Ambiente auch durch passende Pflanzen etwas freundlicher gestalten.

Teppich Oona Carpet von Normann Copenhagen 90x200 in grauBesonders helle, hochflorige Teppiche können gut in minimalistische Räume integriert werden.

Angewandter Minimalismus: Ordnung Voraussetzung

Vielleicht mag dieser Verzicht auf Sie wie eine große Einschränkung wirken. Aber abgesehen davon, dass Sie sich in dieser Umgebung möglicherweise viel freier und kreativer fühlen und Ihre Gedanken zielgerichteter verfolgen konnten, sparen Sie auch eine Menge Geld. Weil Sie weniger Gegenstände kaufen müssen, können Sie es sich auch leisten, bei den verbliebenen Anschaffungen auf Qualität zu setzen. Ein wenig Disziplin wird dennoch verlangt, denn um den aufgeräumten Look beizubehalten, werden Sie Ordnung halten müssen - und sich dafür in Ihrer minimalistischen Wohnung umso wohler fühlen.